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Erfolgreiches Millionendepot mit Freenet, Sixt, Medigene und Porsche

Donnerstag, den 9. Juli 2009

Seit einem Viertel Jahrhundert beschäftigt sich der Börsenexperte Gerd Weger mit Direktanlagen. Sein neu aufgelegtes Millionendepot stockte er am 1. Juli mit den Aktien von SixtFreenet, Medigene und nun auch Porsche auf. Freenet bekommt dem Depot dabei besonders gut: der Wert ist mittlerweile bereits um gut sieben Prozent gestiegen.

FREENET AG (WKN A0EAMM) - Aktienkurs, Aktien Analysen, Chartverlauf

Nicht umsonst erhielt die Internet-Aktie auf auf myStocks 40 Buy-Empfehlungen in den letzten sechs Monaten. So war die Ersteinschätzung des Deutsche Bank-Analysten Benjamin Kohnke:

Die Aktien des Telekommunikationsunternehmens seien auf dem besten Weg zu einer attraktiven Dividendenaktie zu werden (…) Das Kerngeschäft Mobilfunk sei eine Cash-Maschine und die Ablösung von Randaktivitäten dürfte für zusätzliche Fantasie sorgen.

Und genau diese Studie war es auch, die Gerd Weger zum Kauf der Freenet-Aktie veranlasste. Neben den Werten von Sixt und Freenet entschied sich Weger auch für eine Investition in Medigene, Biotechnologieunternehmens, dessen Aktie aktuell an Wert gewinnt. Der Kauf der Porsche-Aktie brachte zunächst leichte Verluste. Insgesamt legt der Börsenprofi Wert auf eine breite Streuung und ein ausgeglichenes Verhältnis der Direktanlagen in seinem Depot. Klarim Fokus stehen, so Wegner in einem Interview mit Der Aktionär, deutsche Aktien:

Internationale Titel wer den bei Bedarf beigemischt. Die Trennlinie zwischen konservativen und spekulativen Aktien wurde mit der Finanzkrise stark verwischt. Für das Depot heißt das, dass nicht nur mit kleinen Werten, sondern durchaus auch mit DAX-Aktien kurz fristig getradet werden kann.

Wegers Ziel mit dem Millionendepot ist selbstwusst. Er ist bereits auf einem guten Weg dahin, die „deutliche Outperformance gegenüber den wichtigen Indizes DAX 30 & Co” zu erreichen. Wir sind gespannt und berichten vom Status Quo!

Die Macht der Aktionäre: freenet-Vorstand soll gegangen werden

Dienstag, den 2. Dezember 2008

Als ob Eckhard Spoerr, Vorstand der freenet AG, nicht schon für genug Schlagzeilen gesorgt hätte. Nun haben die Großaktionäre der Aktiengesellschaft die Nase voll: einer Kreisemeldung zufolge sucht der mit 25 Prozent beteiligte Aktionär Permira derzeit nach einem neuen Vorstandsvorsitzenden und einem Aufsichtsratschef.

Mit recht sind die Investoren wütend: die Freenet-Ergebnisse sind katastrophal und die Aktie befindet sich seit längerem im Sinkflug. Auch dem Vorstand von United Internet (UI) Ralph Dommermuth haben die 26 Prozent Anteile an Freenet hohe Verluste eingebracht. Für die DSL-Sparte, an der UI interessiert war, wollte Spoerr einen viel zu hohen Preis.

Offizielle Aussagen der beiden Großaktionäre gibt es nicht. Sollte es aber tatsächlich zu einer außerordentlich einberufenen Hauptversammlung kommen, dann besitzen UI und Permira zusammen die Mehrheit. Gegenüber dem Handelsblatt sagte Helmut Thoma, der Aufsichtsratsvorsitzende von Freenet:

Man muss Spoerr jetzt arbeiten lassen. Wenn das DSL-Geschäft bis Mai nicht verkauft ist, muss man eine erneute Bilanz ziehen, da kann Herr Spoerr nicht mehr nur auf die Erfolge der Vergangenheit verweisen.

Wird Spoerr Debitel noch integrieren können? Oder wird er vorher abgesetzt?

Der freie Fall der Aktie ist bei einem Blick auf das Chart mehr als offensichtlich. Trotzdem haben 56 Profianalysten im Laufe diesen Jahres eine Kaufempfehlung abgegeben, als die Aktie noch weitaus mehr wert war! Jeder, der auf einen Profi gehört hat, wird sein Geld wohl nie wieder sehen. Schade, dass es zu dieser Aktie noch keine Community-Analyse gibt.

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