Archiv der Kategorie ‘Allgemein‘

MyStocks Werbespots polarisieren weiter

Mittwoch, den 3. Februar 2010

Nachdem der Igel-Werbespot in der Vergangenheit für große Aufmerksamkeit in den Medien sorgte, zeigt nun auch der “Haar-Mann”-Werbespot, dass er nicht ganz ohne ist…

Kennt ihr den Schlusslicht-Preis? Nein? Wir auch nicht - bis jetzt.

Um euch erklären zu können, um was es bei diesem Preis geht, zitiere ich gerne einen Blogbeitrag der Verleiher: Der Schlusslicht-Preis wird “an Firmen verliehen, die im abgelaufenen Jahr 2009 mit männerverunglimpfender, sexistischer und/oder gewaltverherrlichender Werbung auf sich aufmerksam machten. Der Hauptaugenmerk der Initiative ist TV-Werbung, darüber hinaus widmet sich „Schlusslicht“ auch einem Querschnitt regionaler wie überregionaler Printwerbeschaltungen.

Wir von MyStocks wurden für unsere “männerverunglimpfende Werbung auf niedrigstem Niveau” mit dem Schlusslicht-Preis in Silber ausgezeichnet. Ihr dürft uns gerne gratulieren!

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Falls ihr den Spot noch nicht gesehen habt, hab ich ihn euch noch einmal hochgeladen. Nun könnt ihr selbt urteilen, ob die Auszeichnung gerechtfertigt ist. Liebe Frauen bitte stellt euer Popcorn bereit, liebe Männer bitte holt den Beißring aus der Schublade…

Abschließend möchte ich noch einmal den Appel der Schlusslicht-Preisverleiher aufnehmen um so auf den Ernst der Sache aufmerksam zu machen:“In unserer Gesellschaft nach wir vor herrscht ein Klima stillschweigender Akzeptanz gegenüber männerverunglimpfenden sowie zunehmend sexistischen und gewaltverherrlichenden Darstellungen und Äußerungen. Eine derartige Ungleichstellung ist nicht hinnehmbar. Wir werden nicht müde, diese wie folgende Preisverleihungen öffentlich zu kommunizieren; vielleicht, um eines Tages den “Deutschen Werberat” von seiner einäugigen Lethargie zu befreien.”

Wir wünschen weiterhin viel Erfog und danken für die Auszeichnung!

MyStocks polarisiert mit Igel-Spot auf N24

Montag, den 25. Januar 2010

Seit Anfang Dezember zeigt sich MyStocks von seiner lustigen Seite im Fernsehen auf N24. In den geschalteten Werbespots wird auf humoristische Art und Weise die Qualität einiger Aktienberater in Frage gestellt: Mal ist es ein behaarter Man, der kurzerhand von einem Berater mit Kaltwachs-Streifen massakriert wird, mal ist es eine korpulente Frau, die von einem Anlageberater eine Rampe herunter gerollt wird und mal ist es ein Igel, der von einem Berater an die Decke katapultiert wird. Am Ende jeden Spots wird auf die MyStocks-Community verwiesen.

Diese Spots haben bei den Fernsehzuschauern zu einer zweigeteilten Resonanz geführt. Viele Zuseher schrieben uns, dass sie hellauf begeistert sind, wie lustig die Thematik in Zeiten der Finanzkrise umgesetzt wurde und wie herzhaft sie lachen mussten, als die unerwartete Beratung vollzogen wurde. Vielleicht mussten sich diese Personen an vergleichbare Situationen erinnern, die sie unter Umständen selbst in der Realität erleben mussten? Ich weiß es nicht. Doch ein Teil der Zuschauer sah die Werbespots eher kritisch, genauer gesagt einen unserer Werbespots…

Humor ist subjektiv

Dass Humor eine sehr subjektive Angelegenheit ist, bestätigt uns aktuell eine Anzeige der Staatsanwaltschaft München, in der „wegen des Verdachts einer Straftat gegen das Tierschutzgesetz“ gegen uns ermittelt wird. Hierbei geht es um unseren Igel-Spot in dem ein kleiner Igel an die Decke katapultiert wird. Da dieser Vorfall gestern und auch heute noch einmal in den Medien aufgegriffen wurde – u.a. die WuV und die FAZ haben über den Spot und die Strafanzeige geschrieben – möchten wir noch einmal ganz klar kommunizieren: Wir von MyStocks sind definitiv KEINE Tierquäler. Selbstverständlich wurde in dem Spot kein echter Igel an die Decke katapultiert, sondern nur eine Attrappe!

Der Igel-Spot von MyStocks

Doch macht euch selbst ein Bild davon. Für alle, die den Igel noch nicht im Fernsehen fliegen sehen konnten, haben wir den Spot noch einmal im Blog integriert. Hier könnt ihr euch den Igel so oft ansehen wie ihr möchtet – oder auch nicht.

Nur wer spart hat eine Chance

Dienstag, den 3. November 2009

Die Krise in der Automobilbranche hält weiter an. Enttäuschende Quartalszahlen legte auch das Dax 30 Unternehmen Volkswagen am letzten Donnerstag vor: Der Autobauer hat im dritten Quartal einen stärkeren Gewinnrückgang im operativen Geschäft verbucht als erwartet. So ist der Gewinn des Konzerns um über 82 Prozent nur noch auf 655 Millionen Euro eingebrochen. Erstaunlicherweise blieb die Aktie aber von den Zahlen verschont. Sie ist weiterhin gefragt und konnte um mehr als 2 Prozent zunehmen. Grund dafür ist der positive Ausblick für das Gesamtjahr. Europas größter Autobauer geht davon aus, um Vergleich zum Gesamtmarkt besser abzuschneiden und in der Krise Marktanteile zu gewinnen. Das ist aber nur möglich, wenn der Autobauer in Zukunft seinen Sparkurs erhöht.

Wie man erfolgreich spart, hat Daimler unter Beweis gestellt: Mit einem milliardenschwären Sparprogramm konnte Daimler im dritten Quartal einen kleinen Nachsteuergewinn von 56 Millionen Euro erwirtschaften. Zum Gewinn trugen vor allem der Abbau von Lagerbeständen bei, die durch Überproduktion entstanden sind, sowie Kurzarbeit, die die Personalkosten entlasten konnte. Im nächsten soll weiter gespart werden - nochmals 4 Milliarden Euro. Vorstandschef Dieter Zetsche zieht positive Bilanz:

Wir haben in den vergangenen Monaten die Krise zunehmend gemeistert.

Die Zukunft wird für die Autobauer weiterhin belastend sein. Analysten schätzen 2010 aufgund der weltweit schwierigen Automärkte als “herausfordernd” ein. Nachhaltiges Wachstum wird wohl noch auf sich warten lassen.

Das Dilemma der Lebensversicherer

Freitag, den 23. Oktober 2009

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Die Zeiten der Lebensversicherer stehen schlecht und die Probleme häufen sich: Finanzkrise, niedrige Zinsen, eine hohe Stornoquote und eingebrochenes Neukundengeschäft. Dazu kommt, dass die Versicherer deutlich weniger Geld zur Seite gelegt haben und weniger in Aktien investiert haben. Die Leidtragenden sind die Kunden, die sich auf eine deutlich niedrigere Verzinsung einstellen müssen. Als Beispiel: Jemand, der 2009 sein Geld aus einer Lebensversicherung erhält, die er vor zwölf Jahren abgeschlossen hat, kann mit einer Rendite von 4,05 Prozent auf das Ersparte rechnen. Das wären nur 0,05 Prozentpunkte über dem vereinbarten Garantiezins von 4 Prozent, der ohnehin gezahlt werden muss. Die Zukunft sieht auch nicht wirklich besser aus, wie Manfred Poweleit vom Branchendienst map-Report erklärt:

In den kommenden Jahren wird sich die Zahl der Versicherer, die gerade einmal die Garantieverzinsung zahlen können, deutlich erhöhen.

Für Kunden, die ihren Vertrag 2007 oder später abgeschlossen haben bedeutet dies eine magere Ausbeute von 2,25 Prozent Zinsen. Das böse Erwachen allerdings steht noch bevor, wie Poweleit prophezeit:

Die nächsten Jahre werden schlimmer als 2008.

Es bleibt spannend zu beobachten, wie die Aktienwerte der großen Versicherer - etwa Allianz und Axa auf die schlechten Zeiten Branche ragieren. Steigt das historisch niedrige Zinsniveau nicht bald wieder, stehen die Konzerne wohl vor großen Herausforderungen, was auch die Aktien spüren werden.

Bonuszertifikate: Auch das Aufgeld zählt

Donnerstag, den 24. September 2009

Anleger investieren gerne in Bonuszertifikate. Immerhin schützt ein Sicherheitspolster sie vor sinkenden Kursen und bei steigenden Kursen können sie “ungeteilt” am Gewinn teilhaben. Der Erfolgsfaktor der Zertifikate ist damit recht hoch, das Chance-Risiko-Verhältnis gut. Bonuszertifikate sind für Anleger geeignet, die nicht nur von steigenden Kursen profitieren wollen, sondern auch bei einer Seitwärtsbewegung und sogar bei fallenden Kursen noch Geld verdienen wollen.

Bei den Zertifikaten ist dennoch ein überproportionales Verlustrisiko nicht ganz ausgeschlossen. Nämlich, wenn das Papier mit einem Aufgeld notiert. Unter dem Aufgeld versteht man dabei den Betrag, um den das Zertifikat über dem Basiswertkurs gehandelt wird. Kommt es jedoch zum Barrierebruch, d.h. wird die Kursschwelle verletzt, könnten Verluste die Folge sein.

Bei den Bonuszertifikaten sollten Anleger deshalb nicht nur auf die Bonusrendite und das Sicherheitspuffer achten, sondern auch auf das Aufgeld. Das Aufgeld baut sich dabei im Zeitverlauf auf. Dies ist der Fall, wenn etwa bei einem stagnierenden Basispreis die Wahrscheinlichkeit auf die Bonuszahlung zunimmt und dadurch der Zertifikatepreis steigt. Wie Björn Döhrer, Zertifikateexperte und Partner bei der European Derivatives Group (EDG) erklärt, hängt das Aufgeld außerdem von weiteren Faktoren ab:

Ob ein Bonusprodukt ein Aufgeld beinhaltet oder nicht, hängt stark von dessen Ausstattungsmerkmalen ab.

Die erwartete Dividende des Basiswerts spiele dabei neben der Laufzeit, der höhe der Barriere und des Bonuslevels eine ebenso entscheidende Rolle. So betont Döhrer:

Gerade in Zeiten geringer Ausschüttungen können tiefe Barrieren, die eine vernünftige Absicherung gegen Kursverluste des Basiswerts ermöglichen, nur über Aufgelder abgebildet werden.

Das Aufgeld ist zwar kein Garant für Produktqualität, dennoch könnte es sinnvoll sein, sich für ein Bonuszertifikat mit Aufgeld zu entscheiden. Im Vergleich zu Papieren mit keinem bzw. geringem Aufgeld verfügen diese nämlich über eine tiefe Barriere und/oder eine hohe Bonusrendite. Nichtsdestotrotz sollten sich Anleger der negativen Wirkung von Aufgeldern im Falle eines Schwellenbruchs bewusst sein.

Die neue Art des Investments: ETF und Indexfonds in Rohstoffe

Montag, den 21. September 2009

Fast alle Rohstoffe haben in den letzten Jahren einen besipiellosen Boom erlebt. Auch wenn das Krisenjahr 2008 zu einer erheblichen Korrektur geführt hat, so halten viele Anleger Rohstoffe für einen aussichtsreiches Investment. Aber auch zahlreiche Experten sehen ein Ende der Megahausse im Rohstoffsektor noch nicht angekommen und prognostizieren beispielsweise einen mittelfristigen Goldpreis von 2.000 US Dollar.Um auch vom Rohstoffboom zu profitieren, gibt es mehrere Möglichkeiten: Zum einen das physische Investment, das natürlich nur für Rohstoffe in Frage kommt, die keinem natürlichen Verfall unterliegen - hier bieten sich vor allem Zertifikate und Rohstoff ETF (eigentlich ETC: Exchange Traded Commodities) an. Verglichen mit Zertifikaten und dem physischen Investment eignen sich diese Rohstoff ETF gut zum Einstieg in die Branche.

ETF sind deutlich sicherer als Zertifikate, die in der Regel auf bestimmte Rohstoffe spezifiziert oder breit gestreut sind. Das liegt daran, dass das Emittentenrisiko bei den ETF wegfällt, denn sie sind ein von einer Fondsgesellschaft verwaltetes Sondervermögen. Das heißt: die Bonität der Fondsgesellschaft spielt bei der Anlageentscheidung keine Rolle. Außerdem sind ETF vergleichsweise günstig. Im Gegensatz zu Zertifikaten, die in der Regel mit Spreads von bis zu 6 Prozent gehandelt werden, sind die Spreads beim Kauf von ETF über die Börse deutlich geringer. Einen Ausgabeaufschlag, wie er beispielsweise beim Kauf gewöhnlicher Aktienfonds fällig wäre, gibt es bei Rohstoff ETF grundsätzlich nicht.

Gegenüber dem physischen Investment bieten ETF vor allem den Vorteil, dass auch in solche Rohstoffe investiert werden kann, die einem natürlichen Verfall unterliegen oder nur schwer einzulagern sind. Dazu zählen neben den sogenannten Soft Commodities (Agrarrohstoffe) vor allem auch schwere Indsutriemetalle und natürlich potentialstarke und bedeutende Verbrauchsrohstoffe wie Öl und Gas. Durch den Erwerb von Rohstoff ETF anstatt einer physischen Anlage entfallen natürlich die Kosten für die Lagerung und Versicherung der Rohstoffe.

Rohstoff ETF werden mittlerweile von immer mehr Banken emittiert und bieten die Möglichkeit, an der Wertentwicklung eines bestimmten Rohstoffindizes zu partizipieren. Genau wie bei gewöhnlichen ETF, handelt es sich auch bei Rohstoff ETF um sogenannte Indexfonds. Das sind passiv gemanagte Fonds, bei denen das Fondsmanagement keine aktiven Anlageentscheidungen trifft, sondern lediglich einen zu Grunde liegenden Index nachbildet. Dementsprechend kostengünstig sind Rohstoff ETF. Die jährlichen Verwaltungskosten liegen in der Regel deutlich unterhalb von 0,5 Prozent und sind damit deutlich geringer als die für vergleichbare Zertifikate anfallenden Management Fees.

Ende der Rezession = Ende der Krise?

Freitag, den 21. August 2009

Der Rubel rollt wieder, die Konjunktur ist angebtrieben. Im zweiten Kapital überrascht die deutsche Wirtschaft mit einem Wachstum von 0,3 Prozent im Vergleich zum ersten Viertel Jahr. Diese frohe Botschaft verkündete das Statistische Bundesamt. Ein Statistiker bestätigt die positive Entwicklung:

Das ist das erste Wachstum nach einem Jahr stetigen Schrumpfens.

Commerzbank-Chefvolkswirt, Jörg Krämer, ist da noch optimistischer gestimmt:

Die Rezession ist vorbei.

Allgemein scheint sich die Wirtschaft zu stabilisieren, langsam geht es aufwärts. Laut Statistikern wird die Konjunktur vor allem durch den Konsum angekurbelt - private und staatliche Ausgaben sowie Bauinvestitionen.

Die Rezession mag vielleicht vorbei sein - aber bedeutet das gleichzeitig, dass die Finanzkrise überstanden ist? Noch immer leidet die Wirtschaft unter den Folgen der Krise. Das Bruttoinlandsprodukt bestätigt die schlechte Lage: Im Vergleich mit dem zweiten Quartal 2008 brach es um ganze 7,1 Prozent ein. Konjunkturchef des Deutschen Institus für Wirtschaftsforschung rückt das Problem der Arbeitslosigkeit in den Vordergrund:

Das Risiko bleibt ein deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit.

Insbesonders Deutschland leidet vom Einbruch der Weltwirschaft. Als Exportmeister ist das Land stark den Schwankungen im Konjuknkturzyklus unterworfen. Sinkt die internationale Nachfrage aufgrund der Rezession, wirkt sich dies auch sofort negativ auf das BIP aus.

Fazit: Das Ende der Rezession bedeutet noch lange nicht das Ende der weltweiten Krise. Die langfristige Erholung der Märkte wird wohl noch auf sich warten lassen.

Die neuen Bedürfnisse der Anleger

Donnerstag, den 23. Juli 2009

Nach dem Crash der globalen Finanzmärkte ist das Vertrauen in die Börse drastisch zurückgegangen. Die Bedürfnisse der Anleger haben sich grundlegend verändert. Dies belegt auch eine Untersuchung des Hamburger Trendbüros.

Laut der Studie “Reale Werte - Echte Gewinne. Was Anleger von ihrem Investment erwarten” (PDF) sind Investitionsentscheidung nicht nur von rationalen Renditezahlen abhängig. Entscheidend sind auch Sehnsüchte, Wünsche und Ängste der Anleger. Der Anleger von heute ist eigenverantwortlich, initiativ, anspruchsvoll, flexibel, kritisch, leistungsorientiert und emotional. Außerdem zeigt sich, dass der klassische Begriff der “Sicherheit” im magischen Dreieck der Vermögensanlage erweitert und neu interpretiert.

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Neben den rationalen Anlegerzielen nach Rentabilität steigt vor allem der Wunsch nach emotionaler Sicherheit. Entsprechend spielt bei der Investitionsentscheidung das “sichere Gefühl” eine immer entscheidendere Rolle. Dieses entsteht vor allem durch Vertrauen, Kontrolle und Transparenz.

Die Befragten definieren Sicherheit auf unterschiedliche Weise. Seinem Berater zu vertrauen, die erwünschte Rendite zuverlässig zu realisieren oder bescheid zu wissen, was mit dem eigenen Geld passiert, sind nur einige Wünsche der Anleger. Trendforscher Prof. Peter Wippermann fasst die neue Bedürfnisse zusammen:

Der Anleger fordert mehr Kontrolle, Eigenverantwortung und Transparenz, Banken und ihre Berater werden Vertrauen und Autorität nicht mehr durch bloße Produktversprechen herstellen können.

Die emotionalen Bedürfnisse werden am besten durch handfeste, physisch existierende Sachwerte - wie etwa Gold oder Immobilien - erfüllt. Obwohl andere Finanzprodukte möglicherweise besser für eine hohe Rentabilität und Liquidität eignen, geben Sachwerte eine höhere Sicherheit. Wippermann erklärt weiter:

Verunsichert durch die geplatzten Versprechen des virtuellen Finanzmarktkapitalismus schenkt der Anleger sein Vertrauen wieder jenen Dingen, die er kennt und die er im wahrsten Sinne „begreifen“ kann. Der Besitz konkreter Sachwerte wird zum neuen Sehnsuchtsfeld.

Ein Grund dafür, dass Sachwert-Investments als Anlageform immer beliebter werden. Dennoch geht es bergauf an der Börse und daher sollten wir auch über Direktanlagen nachdenken. Dazu lesenswert ist der letzte Blogbeitrag zum Wochenauftakt Die Stimmung steigt: Umschwung auf dem Börsenparkett.

Die erste Jahreshälfte im MyStocks Blog

Donnerstag, den 2. Juli 2009

Welche Themen haben die MyStocks Leser im letzten Halbjahr besonders interessiert? Welche Artikel waren besonders lesenswert? Heute stellen wir Euch das Beste aus dem MyStocks Blog der ersten Jahreshäflte vor.

Natürlich war die Finanzkrise auch im MyStocks Blog ein thematischer Schwerpunkt. In sofern verwundert es wenig, dass gerade die Kategorie Finanzkrise mit Abstand die meisten Leser interessierte. Im Folgenden wollen wir Euch die meistgelesenen Beiträge kurz vorstellen:

Die Tipps von Anna zur Anlagestrategie im Jahr 2009 vom 6. Januar fand die meisten Leser im zurückliegenden Halbjahr. In dem Artikel widmet sie sich der Aufstellung von Vermögenswerten zu Jahresbeginn und darauf aufbauend der Planung einer Anlagestrategie

Ein Resumé des 2. AktienCamp in Berlin, der Netzwerkveranstaltung für Kapitalmarktexperten und Hobbyanleger.

Täglich stellen viele Nutzer ihre Branchenkenntnisse unter Beweis und verfassen auf MyStocks Aktien Analysen. In unserem Blog stellen wir einmal im Monat eine interessante Aktien Prognose vor.

Eine Einschätzung wirtschaftlicher Frühindikatoren aus dem Februar.

Jonathan Jarvis, Student am kalifornischen Art Center College of Design in Pasadena, hat sich in seiner Doktorarbeit mit der Finanzkrise auseinandergesetzt. Er schafft es, die Komplexität des weltweiten Finanzdebakels treffend zu visualisieren.

Die Ergebnisse des GfK-Vertrauensindex vom Frühjahr 2009 zeigen, dass es nicht gut steht um die Beliebtheit von Bankberatern.

Oracle schnappt sich Sun.

Montag, den 20. April 2009

Festtagsstimmung an den Börsen, auch wenn die Indizes dick unter Wasser liegen - geht das? Es geht. Jedenfalls dank Oracle. Und dank Sun. Denn Oracle zahlt für Sun 7,4 Mrd. Dollar und damit 42 Prozent mehr als der Börsenkurs derzeit ausweist. Sun-Anleger jubeln gegen den Trend.Der Kauf könnte Signalwirkung haben - wenigstens für die IT-Unternehmen an den Börsen, davon gibt es ja mittlerweile reichlich. Denn einerseits ist Sun berühmt für seine Server und Server-Software, gleichzeitig strotzt Oracle als Datenbankspezialist und Intimfeind von Deutschlands Vorzeigeschmiede SAP momentan auch nicht vor Kraft.Dass Oracle dennoch in dieser Zeit zu so einem Schlag ausholt und Selbstbewußt genug ist, alle Warnungen der Börse in den Wind zu schlagen, zeigt, dass zumindest dieser Bereich wahrscheinlich mittlerweile schon deutlich unterbewertet ist.

Der Oracle-Sun-Deal könnte auch einen Blick auf andere Anbieter schärfen, die derzeit unter Druck stehen - allen voran Oracle selbst.Ein Blick auf den Kurs zeigt, dass sich Oracle schon wieder von seinem Tiefstand bei 11 Euro deutlich erholt hat - plus 40 Prozent. Der Sun-Kauf könnte Historikern vielleicht einmal als Startsignal für eine neue Hausse gelten ;-)

Davon profitieren könnte auch SAP, die von vielen MyStock-Nutzern schon länger auf der Siegerstraße gesehen werden, aber mit 25 Euro derzeit noch ein ganzes Stück von ihrem Jahresbestwert, der bei 40 Euro lag, entfernt sind.Dagegen fast schon überteuert wirkt Google, die von ihrem Tiefstand bei 200 Euro mit 50 Prozent Kursplus deutlich erholt sind.

Ebenfalls einen Blick sollte man in kleine Nebenwerte werfen, die einerseits mit solidem Geschäft, andererseits mit einer guten Eigenkapitalbasis ausgestattet sind. Hier ist beispielsweise SinnerSchrader zu nennen, deren Aktienkurs sich seit langem ziemlich impulslos zeigt, mit dem Ende der Krise aber deutliches Potential aufweisen dürfte.