Nachdem der Igel-Werbespot in der Vergangenheit für große Aufmerksamkeit in den Medien sorgte, zeigt nun auch der “Haar-Mann”-Werbespot, dass er nicht ganz ohne ist…
Kennt ihr den Schlusslicht-Preis? Nein? Wir auch nicht - bis jetzt.
Um euch erklären zu können, um was es bei diesem Preis geht, zitiere ich gerne einen Blogbeitrag der Verleiher: Der Schlusslicht-Preis wird “an Firmen verliehen, die im abgelaufenen Jahr 2009 mit männerverunglimpfender, sexistischer und/oder gewaltverherrlichender Werbung auf sich aufmerksam machten. Der Hauptaugenmerk der Initiative ist TV-Werbung, darüber hinaus widmet sich „Schlusslicht“ auch einem Querschnitt regionaler wie überregionaler Printwerbeschaltungen.”
Wir von MyStocks wurden für unsere “männerverunglimpfende Werbung auf niedrigstem Niveau” mit dem Schlusslicht-Preis in Silber ausgezeichnet. Ihr dürft uns gerne gratulieren!
Falls ihr den Spot noch nicht gesehen habt, hab ich ihn euch noch einmal hochgeladen. Nun könnt ihr selbt urteilen, ob die Auszeichnung gerechtfertigt ist. Liebe Frauen bitte stellt euer Popcorn bereit, liebe Männer bitte holt den Beißring aus der Schublade…
Abschließend möchte ich noch einmal den Appel der Schlusslicht-Preisverleiher aufnehmen um so auf den Ernst der Sache aufmerksam zu machen:“In unserer Gesellschaft nach wir vor herrscht ein Klima stillschweigender Akzeptanz gegenüber männerverunglimpfenden sowie zunehmend sexistischen und gewaltverherrlichenden Darstellungen und Äußerungen. Eine derartige Ungleichstellung ist nicht hinnehmbar. Wir werden nicht müde, diese wie folgende Preisverleihungen öffentlich zu kommunizieren; vielleicht, um eines Tages den “Deutschen Werberat” von seiner einäugigen Lethargie zu befreien.”
Wir wünschen weiterhin viel Erfog und danken für die Auszeichnung!
Seit Anfang Dezember zeigt sich MyStocks von seiner lustigen Seite im Fernsehen auf N24. In den geschalteten Werbespots wird auf humoristische Art und Weise die Qualität einiger Aktienberater in Frage gestellt: Mal ist es ein behaarter Man, der kurzerhand von einem Berater mit Kaltwachs-Streifen massakriert wird, mal ist es eine korpulente Frau, die von einem Anlageberater eine Rampe herunter gerollt wird und mal ist es ein Igel, der von einem Berater an die Decke katapultiert wird. Am Ende jeden Spots wird auf die MyStocks-Community verwiesen.
Diese Spots haben bei den Fernsehzuschauern zu einer zweigeteilten Resonanz geführt. Viele Zuseher schrieben uns, dass sie hellauf begeistert sind, wie lustig die Thematik in Zeiten der Finanzkrise umgesetzt wurde und wie herzhaft sie lachen mussten, als die unerwartete Beratung vollzogen wurde. Vielleicht mussten sich diese Personen an vergleichbare Situationen erinnern, die sie unter Umständen selbst in der Realität erleben mussten? Ich weiß es nicht. Doch ein Teil der Zuschauer sah die Werbespots eher kritisch, genauer gesagt einen unserer Werbespots…
Humor ist subjektiv
Dass Humor eine sehr subjektive Angelegenheit ist, bestätigt uns aktuell eine Anzeige der Staatsanwaltschaft München, in der „wegen des Verdachts einer Straftat gegen das Tierschutzgesetz“ gegen uns ermittelt wird. Hierbei geht es um unseren Igel-Spot in dem ein kleiner Igel an die Decke katapultiert wird. Da dieser Vorfall gestern und auch heute noch einmal in den Medien aufgegriffen wurde – u.a. die WuV und die FAZ haben über den Spot und die Strafanzeige geschrieben – möchten wir noch einmal ganz klar kommunizieren: Wir von MyStocks sind definitiv KEINE Tierquäler. Selbstverständlich wurde in dem Spot kein echter Igel an die Decke katapultiert, sondern nur eine Attrappe!
Der Igel-Spot von MyStocks
Doch macht euch selbst ein Bild davon. Für alle, die den Igel noch nicht im Fernsehen fliegen sehen konnten, haben wir den Spot noch einmal im Blog integriert. Hier könnt ihr euch den Igel so oft ansehen wie ihr möchtet – oder auch nicht.
Die Krise in der Automobilbranche hält weiter an. Enttäuschende Quartalszahlen legte auch das Dax 30 UnternehmenVolkswagen am letzten Donnerstag vor: Der Autobauer hat im dritten Quartal einen stärkeren Gewinnrückgang im operativen Geschäft verbucht als erwartet. So ist der Gewinn des Konzerns um über 82 Prozent nur noch auf 655 Millionen Euro eingebrochen. Erstaunlicherweise blieb die Aktie aber von den Zahlen verschont. Sie ist weiterhin gefragt und konnte um mehr als 2 Prozent zunehmen. Grund dafür ist der positive Ausblick für das Gesamtjahr. Europas größter Autobauer geht davon aus, um Vergleich zum Gesamtmarkt besser abzuschneiden und in der Krise Marktanteile zu gewinnen. Das ist aber nur möglich, wenn der Autobauer in Zukunft seinen Sparkurs erhöht.
Wie man erfolgreich spart, hat Daimler unter Beweis gestellt: Mit einem milliardenschwären Sparprogramm konnte Daimler im dritten Quartal einen kleinen Nachsteuergewinn von 56 Millionen Euro erwirtschaften. Zum Gewinn trugen vor allem der Abbau von Lagerbeständen bei, die durch Überproduktion entstanden sind, sowie Kurzarbeit, die die Personalkosten entlasten konnte. Im nächsten soll weiter gespart werden - nochmals 4 Milliarden Euro. Vorstandschef Dieter Zetsche zieht positive Bilanz:
Wir haben in den vergangenen Monaten die Krise zunehmend gemeistert.
Die Zukunft wird für die Autobauer weiterhin belastend sein. Analysten schätzen 2010 aufgund der weltweit schwierigen Automärkte als “herausfordernd” ein. Nachhaltiges Wachstum wird wohl noch auf sich warten lassen.
Die Deutsche Bank hat das Dritte Quartal mit einem Milliardengewinn abgeschlossen und damit die Analyseerwartungen übertroffen. Das Geldhaus hat etwa 1,4 Milliarden vor Steuern verdient - vor einem Jahr noch, als die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers die Finanzwelt in eine tiefe Krise stürzte, waren es noch jediglich 414 Millionen Euro. Steuervorteile und ein angekurbeltes Privatkundengeschäft haben dem Bankhaus wieder bessere Zeiten beschert. Auch der Blick in die Zukunft ist positiv, wie die Deutsche Bank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte:
Am Börsenparket wurden die positiven Meldungen zunächst skeptisch aufgenommen. Während vor Börsenbeginn die Zahlen noch für leichte Kursgewinne sorgten, drehte sich die Stimmung daraufhin. Die Aktien der Deutschen Bank verbuchten einen Verlust über 3 Prozent auf 53,67 Euro und rutschten damit an das Ende der Rangliste der Dax-Konzerne. Grund für die bedrückte Stimmung unter den Investoren sind die deutlich besseren Zahlen der US-Konkurrenten. So haben JPMorgan Case und Goldman Sachs noch viel mehr verdient als das deutsche Bankinstitut. Ein Händler erklärt:
Für weitere Spannung an der Börse sorgt die erwartete Übernahme Ende des Monats: Nach Übernahme der Berliner Bank, der Norisbank und Teile der Postbank steht nun die angeschlagene Privatbank Sal. Oppenheim auf der Liste.Die Aktie sollte man im Blick behalten - die heute veröffentlichte Bilanz jedenfalls spricht Bände: der Gewinn in Höhe von 1,4 Milliarden Euro lässt auf weiteres Wachstum hoffen und stimmt die Anleger nun wieder positiv:
Die Zeiten der Lebensversicherer stehen schlecht und die Probleme häufen sich: Finanzkrise, niedrige Zinsen, eine hohe Stornoquote und eingebrochenes Neukundengeschäft. Dazu kommt, dass die Versicherer deutlich weniger Geld zur Seite gelegt haben und weniger in Aktien investiert haben. Die Leidtragenden sind die Kunden, die sich auf eine deutlich niedrigere Verzinsung einstellen müssen. Als Beispiel: Jemand, der 2009 sein Geld aus einer Lebensversicherung erhält, die er vor zwölf Jahren abgeschlossen hat, kann mit einer Rendite von 4,05 Prozent auf das Ersparte rechnen. Das wären nur 0,05 Prozentpunkte über dem vereinbarten Garantiezins von 4 Prozent, der ohnehin gezahlt werden muss. Die Zukunft sieht auch nicht wirklich besser aus, wie Manfred Poweleit vom Branchendienst map-Report erklärt:
Für Kunden, die ihren Vertrag 2007 oder später abgeschlossen haben bedeutet dies eine magere Ausbeute von 2,25 Prozent Zinsen. Das böse Erwachen allerdings steht noch bevor, wie Poweleit prophezeit:
Es bleibt spannend zu beobachten, wie die Aktienwerte der großen Versicherer - etwa Allianz und Axa auf die schlechten Zeiten Branche ragieren. Steigt das historisch niedrige Zinsniveau nicht bald wieder, stehen die Konzerne wohl vor großen Herausforderungen, was auch die Aktien spüren werden.
Seit dem letzten Tief im März haben die Aktienmärkte eine beeindruckende Aufholjagd hingelegt - Der Dax konnte sogar 60 Prozent zulegen. Profitiert haben die Aktienkurse vor allem vom großen Optimismus unter den Anlegern. Mit dem schnellen Anstieg der Kurse könnte es allerdings schon bald vorbei sein.
Wie die Vergangenheit zeigt, erholt sich die Wirtschaft nach einer Finanzkrise nur sehr langsam. Große Wachstumsschübe sind da selten. Dies haben etwa die amerikanischen Wirtschaftsforscer Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff ermittelt, die Finanzkrisen seit dem Mittelalter untersucht haben. Die Geschichte zeigt: Nach der Rezession schleicht die Wirtschaft meist derart, dass sie erst nach mehreren Jahren wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Dies verdeutlicht sich auch in den Aktienmärkten. Aktienstratege Teun Draaisma von der Investmentbank Morgan Stanley hat beim Dax eine ähnliche Entwicklung beobachtet: Nach seinen Untersuchungen bewegt sich der Dax bislang für eine Krise recht durchschnittlich, er ist nur deutlich schneller, als in früheren Krisen. Erst ging es durchschnittlich 56 Prozent nach unten, dann - vom niedrigeren Niveau aus - 70 Prozent nach oben. Danach bewegten sich die Aktien jahrelang kaum von der Stelle. Draaisma sieht den Grund für diese Bewegung vor allem in Strukturproblemen:
Richtig kritisch könnte nach Krüger das nächste Jahr sein, wenn Anleger von der schleppenden Entwicklung der Wirtschaft enttäuscht würden. Dazu kommt, dass die Notenbanken damit anfangen müssten, ihr Geld wieder einzusammeln. Dadurch könnte der Wirtschaft wieder eine Menge Geld entzogen werden - Geld, das momentan noch die Aktienkurse unterstützt.
Die geplante Fusion der beiden weltgrößten Druckmaschinengiganten Heidelberger Druck und Manroland ist vorerst gescheitert. Ursache ist die überaus schlechte Wirtschaftliche Lage des Heidelberger Maschinenbauers: Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2009/2010 lag der Auftragseingang mit rund 530 Millionen Euro und der Umsatz mit rund 500 Millionen Euro nochmals unter dem bereits niedrigen Wert des Vorquartals. Auch in den kommenden Quartalen sei nicht mit einer wesentlichen Erhöhung des Auftrags- und Umsatzniveaus zu rechnen. Schuld hat hier die geringe Investitionsbereitschaft der Kunden.
Wie die Konzernführung einräumt, liegt die Geschäftsentwicklung unter den eigenen Erwartungen. Ein Betriebsverlust im laufenden Jahr in Höhe von 110 bis 150 Millionen Euro sei vorhersehbar. Analysten und Händler bewerten die gescheiterte Fusion negativ: infolgedessen sackt die MDAX-gelistete Heideldruck-Aktie kurzzeitig um über 22 Prozent ins Minus.
Eine Wiederaufnahme der Verhandlungen ist unwahrscheinlich. Denn der Versicherungskonzern Allianz galt als treibende Kraft hinter den Fusionsverhandlungen. Der Mehrheitseigentümer an Manroland, Allianz Capital Partners (ACP), war es, der die Gespräche wegen der extrem schlechten Quartalszahlen stoppte.
In einem FAZ-Interview gab sich Heideldruck-Chef Schreier sehr pessimistisch gegenüber der Fusion mit dem eigentlichen Rivalen Manroland:
Seit Januar baut die Heidelberger Druck Jobs ab und hat sich über den Staat Garantien und Kredite gesichert - beides Punkte, die zur Erholung der Unternehmenslage beitragen sollten. Selbst im Alleingang, so verspricht Schreier, werde sein Konzern gestärkt aus der Krise hervorgehen:
In Zukunft werden Neue Medien eine größere Rolle bei Investitionsentscheidungen spielen. Zu diesem Ergebnis kommt die internationale Kommunikationsberatung Brunswick Group, die kürzlich eine Untersuchung über die Nutzung Neuer Medien durchgeführt hat. In der online Studie wurden knapp 500 instututionelle Investoren und Sell-Side-Analysten in den USA und in Europa befragt, ob und wie sie Neue Medien für Investmententscheidungen nutzen.
Die Defintion für “Neue Medien” ist ein Blog, sind Message Boards, Social Network Seiten und natürlich geht es auch um das Micro-Blogging-Tool Twitter. Am einflussreichsten in Bezug auf die Entscheidungsfindung sind noch immer die direkt vom Unternehmen kommenden Informationen. Wie aus der Studie jedoch deutlich wird, könnte die Bedeutung von Neuen Medien zunehmen. Immerhin erwarten 58 Prozent der befragten Teilnehmer einen zunehmenden Einfluss Neuer Medien. Besonders US- und auf Technologieunternehmen spezialisierte Teilnehmer sind hierbei optmistisch.
Auch mystocks arbeitet nach dem Web 2.0-Prinzip: Hier profitieren Anleger vom Wissen der Anderen. Welche Aktie ist ein echter Geheimtipp - und von welcher sollte man besser die Finger lassen? Die Aktien-Community ist eine gute Anlaufstelle für Investitionen. Ein entscheidender Vorteil: Gerade in unsicheren Börsenzeiten bietet die Community Transparenz. Um die Zuverlässigkeit der Prognosen zu überprüfen, werden die Vorhersagen täglich mit dem wahren Aktienwert verglichen.
Die Anlegerregel “Gegessen und getrunken wird immer” ist keine Garantie für stetig steigende Aktienkurse der Nahrngsmittelkonzerne. Diese Erfahrung mussten erst kürzlich die Aktionäre des französischen Lebensmittelherstellers Danone machen. Die Anteilseigner mussten auf Jahressicht einen Verlust von 14 Prozent hinnehmen. Die unterdurchschnittliche Kursentwicklung begründeten die Experten vor allem mit der Kapitalerhöhung im Mai in Höhe von 3 Milliarden Euro sowie mit den negativen Folgen der Wirtschaftskrise, wobei Kunden vermehrt zu Produkten von Discountern greifen.
Anfang Juni kam es jedoch für Danone zur Trendwende an der Börse: Die Kurserholung von 25 Prozent wurde als solide eingeschätzt. Aktienanalyst Renè Weber Aktienanalyst der Bank Vontobel:
Im Gegensatz zur Konkurrenz lassen sich die Wachstumsraten der Franzosen sehen. So erreichte das Unternehmen zwischen 2000 und 2008 ein Wachstum von durchschnittlich 7,4 Prozent pro Jahr - Nestlé lediglich 5,8 Prozent und Unilever nur einen Anstieg von jährlich 3 Prozent.
Kurzfristig könnten Aktionäre außerdem davon profitieren, dass Danone einen Schlussstrich unter die jahrelangen Streitereien mit seinem langjährigen chinesischen Partner Wahaha gezogen hat. Der französische Lebensmittelkonzern steigt aus dem gemeinsamen Unternehmen aus und will nun den Anteil von 51 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen Danone-Wahaha an den chinesischen Partner verkaufen. Dafür soll der Konzern rund 300 Millionen erhalten. Die Gefahr, dass Danone nun Wachstumseinbrüche auf dem chinesischen Markt erleiden muss, sieht Weber nicht:
Auch die Stimmung auf dem US-amerikanischen Markt steigt wieder. Laut Marktforschungsinstitut AC Nielsen konnte innerhalb von vier Wochen der US-Absatz im Kerngeschäft Molkereiprodukte um 14 Prozent gesteigert werden. Die Zukunft von Danone könnte somit wieder aussichtsreich sein.